Alles. Für Dich. Für Mich.

Es ist immer wichtig, das Positive im Negativen zu finden, stimmt´s?
Deswegen starten wir in diesen Thread mit echt miesen Ereignissen, an denen man aber auch Gutes finden kann. Los geht´s…

  • am Mittwoch (KW19) habe ich mir meine bisher fünfte (!) Zecke dieses Jahres aus der Haut gezogen. Dank meiner Katzen kann ich mich noch so gut vor den Blutsaugern schützen – die Mietzen dienen als Zeckentaxi, und bringen mir das Ungeziefer ungefragt bis in die heimelige Behausung.
    Positiv: Ich bin gegen FSME geimpft! Und auch, wenn ich schon zweimal mit der Borreliose infiziert worden bin, hat es mich in diesem Jahr zum Glück noch nicht getroffen.
  • Der Donnerstag (KW20) hat mir ein Abendessen beschert, bei dem eine der verwendeten Zutaten meine Darmflora zerschossen hat. Seitdem kämpfe ich darum, das Microbiom meiner Därme zu reseten.
    Positiv: Die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen, und es geht langsam wieder aufwärts. Verglichen mit wirklich schlimmen Krankheiten wie z. B. CFS, daß Dank der Liegend-Proteste (08./09.05) hoffentlich mehr in das Bewußtsein rückt, ist das ein Klacks.
  • Auch wenn meine Geburtstags-Party letzte Woche (KW20) nur zwei Gäste hatte, war ich mehr wie zufrieden: Das Wetter war entgegen der Voraussagen sonnig, warm, und trocken, es gab einen leckeren, selbstgebackenen Käsekuchen, und einen ganzen Kofferraum voller selbst-gezogener Blumen für meinen Garten. Was will man mehr??
  • Neulich (KW19) traf ich auf dem Nachhauseweg von der Arbeit einen ehemaligen Kollegen samt seiner Frau, beide nun über 80 Jahre alt. Sie erzählten, daß sie aufgrund ihres Alters in ihrer Mietwohnung bleiben dürfen, sich aber andere, jüngere Mieter seit dem Verkauf des Wohnblocks um neue Bleiben umsehen müssen. Eine schlimme Entwicklung, die sich seit Jahrzehnten in Deutschland ausbreitet.
    Positiv: Vor mehr als 25 Jahren habe ich den Schritt gewagt, und mir ein kleines, heruntergekommenes Häuschen gekauft. Unglaublich viel Arbeit, und mein gesamtes Geld floß in die Hütte. Doch wenn ich Geschichten wie die meines ehemaligen Kollegen höre, bin ich sehr froh, damals diesen Schritt gewagt zu haben.

…Fortsetzung folgt…

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